Wenn Eltern im Kinderzimmer ausrasten
08.03.2011
Wenn Eltern ausrasten, weil das Baby nicht aufhören will zu schreien, hat das meist schwerwiegende Folgen: Denn bereits leichtes Schütteln kann zu massiven Verletzungen des Gehirns oder sogar zum Tod führen.
Die 6w-Film- und Fernsehproduktion hat jetzt im Auftrag von stern-TV die Schicksale von zwei Schüttelkindern dokumentiert:
Dennis ist 12 Jahre alt und ein so genanntes Schüttelkind. Mit sechs Wochen wurde er von seinen Eltern so heftig geschüttelt, dass er nur knapp überlebte. Doch der Junge hat schwere geistige und körperliche Behinderungen davon getragen. Seither lebt er bei einer Pflegefamilie. Und Dennis ist kein Einzelfall. 357 Fälle wurden in den letzten drei Jahren durch eine Krankenhausstudie entdeckt. Doch die Dunkelziffer liegt weit höher. Denn bereits leichtes Schütteln kann zu massiven Verletzungen des Gehirns führen.
Dennis' Adoptivvater Jürgen Dzillum, Kinderneurologe Philip Kunkel und Hildegard Jorch, Leiterin von Baby-Notfallkursen, sprechen live bei Steffen Hallaschka über die schlimmen Folgen eines kurzen Blackouts im Kinderzimmer.
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