Viel Ärger nach misslungener OP
30.09.2011
Für die WDR-Lokalzeit Münsterland berichtete das Team der 6w-Film- und Fernsehproduktion über eine misslungene Hand-OP und den Ärger danach: Eine Patientin aus Borken hatte sich im November letzten Jahres einer Handoperation unterzogen. "Routine", meinte der zuständige Chirurg, doch der Erfolg der OP blieb aus. Das kann vorkommen, doch die Patientin war stark verärgert, weil sie wochenlang über den Ausgang der OP im Unklaren gelassen wurde. Als sie sich beschwerte, beendete der Chirurg auch noch die Behandlung. Die Patientin wandte sich verärgert an die Gutachterkommission der Ärztekammer Westfalen-Lippe, doch dort wurde sie abgewieisen: Der Chirurg habe einer Zustimmung eines neutralen Gutachtens nicht zugestimmt. Erst nach Ausstrahlung des Beitrages in der Lokalzeit Münsterland kam es zum Sinneswandel: Der Chirurg hat inzwischen einem Gutachten durch Experten der Ärztekammer zugestimmt. Dieses Gutachten dient zur Beurteilung, ob ein Kunstfehler vorliegt oder nicht.
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